Beitrag vom 4. November 2013

Dynamics CRM mit SAP – Teil 1: Abstract und Motivation

Im Umfeld eines strategischen SAP ist die enge Integration eine der zentralen Anforderungen in vielen Non-SAP-Projekten.

Dies gilt natürlich auch für ein CRM. Customizing und Integration werden oft im Rahmen von Speziallösungen von Grund auf neu konzipiert und umgesetzt. Sowohl Konzeption als auch Umsetzung und Tests kosten dabei Zeit und Geld.

Genau hier setzen die schrittweise publizierten Beiträge dieser Reihe an, indem sie praxiserprobte Ansätze für eine Grundkonfiguration und die nahtlose  Integration von Microsoft Dynamics CRM mit SAP aufzeigen. „Praxiserprobt“ heißt:  Team4 schaut auf eine fast 20-jährige SAP-Erfahrung zurück und hat bereits integrierte Lösungen mit früheren Dynamics CRM-Versionen realisiert. Die gewonnenen Erfahrungen fließen hier natürlich ein.

Die Darstellung der Ansätze erfolgt nicht nur aus technischer Sicht. Gerade die sinnvolle Abbildung von vertrieblich relevanten Geschäftsinhalten im CRM stellt eine eigene Herausforderung dar. Die Vergleichbarkeit der Datenebenen und ein hoher Wiedererkennungswert zwischen den Systemen sollte einerseits gewährleistet sein, andererseits muss den Kernfunktionen des CRM, die sich grundlegend von denen eines ERP unterscheiden, Rechnung getragen werden. Letztlich resultiert nur  aus der Kombination von beidem ein Nutzen für den Vertrieb und eine hohe Akzeptanz in der Anwenderschaft.

SAP_01_SAP und Dynamics verzahnt 640

SAP und Dynamics CRM: Hoffentlich gut verzahnt

Das hier beschriebene Szenario umfasst Nutzobjekte für Debitoren, Vertriebsbereichsdaten, Partnerrollen, Ansprechpartner, Vertriebsbelege, Produkte und  ergänzende Daten wie z.B. SAP-Schlüssellisten für die Unterstützung der Pflege von Kontaktpersonen und Interessenten im CRM. Auch auf grundlegende Handlungsoptionen bei der Stammdatenpflege im Zusammenspiel der Systeme wird eingegangen (Grundprozess „Interessent wird Kunde“). Besonderes Augenmerk wird auf die Features von Dynamics CRM 2013 gelegt.

Mit den in den Beiträgen dargestellten Methoden und Werkzeugen sowie der sehr freien Konfigurierbarkeit des Microsoft-Produktes ist die vorgestellte Grundlösung leicht erweiterbar. Auch eine Integration mit dem SAP BI-Reporting ist mit der offenen Basistechnologie von Microsoft bestens zu bewerkstelligen.

Team4 / Jens Meyer-Beeck
Michael Büning

Hier geht’s zu Teil 2